TEAM MIT POTENZIAL. Bayer 04 stieg am 1. Juli 2008 in den Frauenfußball ein und hatte die Frauenfußballabteilung des TuS Köln rrh. übernommen. Die Wurzeln gehen allerdings noch weiter zurück: Denn ganz am Anfang der neuen Bayer 04-Fußballabteilung stand die SSG 09 Bergisch Gladbach. Die Frauen-Mannschaft der SSG erlangte vor allem in den 1970er und 1980er Jahren bundesweit Aufmerksamkeit und dominierte den deutschen Frauenfußball – wurde zwischen 1977 und 1989 neunmal deutscher Meister und gewann dreimal den DFB-Pokal.
Die Bayer-04-Frauen treten nun in diese Fußstapfen. Von 2010 bis 2017 spielte die erste Mannschaft erstklassig, nach einem Gastspiel in der 2. Liga folgte der Wiederaufstieg zur Saison 2018/19. Die Spielzeit 2020/21 schlossen sie mit Rang fünf und damit der besten Platzierung der Vereinsgeschichte ab. Das Team landete in der Saison 2021/22 auf Platz 7, in der Saison 2022/23 gelang jedoch wieder ein fünfter Platz.
Unter der Leitung des neuen Bayer 04-Cheftrainers Roberto Pätzold, der das Team im Sommer 2024 übernommen hatte, setzte die Werkself neue Maßstäbe und sorgte ligaweit für Aufsehen. Mit 43 Punkten aus 22 Spielen sicherten sich die Leverkusenerinnen den vierten Tabellenplatz – ein neuer Vereinsrekord. 13 Siege, vier Unentschieden und nur fünf Niederlagen spiegeln die neue Konstanz und Stabilität im Spiel wider.
Im Rennen um die Champions-League-Plätze mischte Bayer 04 bis zum Saisonende aktiv mit. Erst am letzten Spieltag mussten sich die Leverkusenerinnen beim 1:3 gegen Vizemeister Wolfsburg geschlagen geben – der große Coup blieb damit knapp aus, aber das Signal an die Konkurrenz war unüberhörbar: Die Bayer 04-Frauen haben sich an der Spitze der Liga etabliert. Die Bayer-Frauen haben eine historische Saison gespielt, die für die Saison 2025/2026 hoffen lässt.
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